Uwe Petersen

Das Verhältnis von Theorie und Praxis
in der transzendentalen Phänomenologie
Edmund Husserls

Neudruck Heidelberger Dissertation von 1964
Referent: Hans-Georg Gadamer
Korreferent: Jürgen Habermas

Mit einem Nachtrag 2007:

Edmund Husserl als Handlungsphilosoph

Copyright © End of 2007 by Turnshare Ltd.
All rights reserved

___________________

Philosophische Reihe
Herausgegeben von
Joachim Heil

ISBN: 978-1-84790-007-4

 

Vorwort
____________________________________________

Als der Herausgeber der Philosophischen Reihe, Dr. Joachim Heil, anregte, meine Dissertation von 1964 "Das Verhältnis von Theorie und Praxis in der Transzendentalen Phänomenologie Edmund Husserls” neu zu drucken, weil ich wiederholt daraus zitiert hätte, das Buch im Handel aber nicht verfügbar sei, und ich mich daraufhin dieser Arbeit wieder zuwendete, merkte ich, wie stark mich meine damalige Beschäftigung mit Husserl geprägt hat. Dies war für mich deswegen etwas überraschend, weil ich zu Beginn meines Philosophiestudiums insbesondere von Hegel und dem jungen Marx eingenommen war.

Im Zuge meines vorherigen volkswirtschaftlichen Studiums und meines Engagements für Ost-West-Fragen und der Überwindung der deutschen Teilung, hatte ich mich ohnehin bereits sehr intensiv mit Marx auseinander gesetzt, obwohl Marx in der westlichen Volkswirtschaftslehre so gut wie keine Rolle spielte. Die Beschäftigung mit Husserl begann ich dagegen mit einem gewissen Widerwillen, bis ich, angeregt durch Hans-Georg Gadamer, auf seine handlungsphilosophischen Intentionen aufmerksam wurde und somit ich mich in Husserl bzw. Husserl in mir wiederfand.

Husserl bei dem damaligen Stand seiner allgemein zugänglichen Veröffentlichungen als Handlungsphilosophen zu charakterisieren war sicherlich neu. Ansätze dazu gab es m. W. nur von Alois Roth, der auf Husserls ethische Vorlesungen aufmerksam gemacht hatte. Nach der Herausgabe weiterer Schriften ab 1970 bis in die späten 80er Jahre tritt Husserls Bild als Handlungsphilosoph deutlicher hervor, wie insbesondere in der Dissertation von Christine Spahn "Phänomenologische Handlungstheorie. Edmund Husserls Untersuchungen zur Ethik" herausgearbeitet wird. Ihre Erkenntnisse einzubeziehen, insbesondere aber deutlich zu machen, warum Husserl als Handlungsphilosoph dennoch so wenig gewürdigt wird und von maßgebenden Nachfolgern wie Heidegger und Gadamer in die Seinsphilosophie wieder zurückgeholt wurde, veranlasste mich, dem Neudruck meiner Dissertation den Nachtrag "Husserl als Handlungsphilosoph" hinzuzufügen.

Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Heil für seine Anregung zum Neudruck meiner Dissertation und die Herausgabe in seiner "Philosophischen Reihe ".

Berlin, den 22. März 2007                       Uwe Petersen

 

Startseite

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Impressum

Rezensionen

1000_Anzeige1
YOUTUBE_Kanal von PetersenUwe
i G G P
Das Böse in unsWirtschaftsethik und WirtschaftspolitikRaum, Zeit, FortschrittReligionsphilosophie der NaturwissenschaftenSprache als wissenschaftlicher Gegenstand, philosophisches Phänomen und TatKreativität und WillensfreiheitPhilosophie der Psychologie