Wirtschaftsethik und Wirtschaftspolitik

Wirtschaftsethik und Wirtschaftspolitik zur Lösung der globalen Wirtschaftskrise

Kategorie:

Produktbeschreibung

Uwe Petersen

 

 

Wirtschaftsethik und Wirtschaftspolitik
Zur Überwindung der globalen Wirtschaftskrise

Von der liberalen zur
sozialliberalen Wirtschaftsordnung

 

 

 

 

ISBN 978-3-8300-5147-3

2010 Verlag Dr. Kovac Hamburg

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

A. Motivationen wirtschaftlichen Verhaltens

I. Wirtschaften
zur Sicherung des Lebensunterhalts

II. Status
bezogenes Wirtschaften

III.Wirtschaften als Beruf

IV.Kapitalistisches Wirtschaften

B. Analyse wirtschaftlichen Geschehens

I. Prinzipien der Marktwirtschaft

1. Der realwirtschaftliche Kreislauf

1.1 Der realwirtschaftliche
Kreislauf in einer stationären Wirtschaft

1.2 Der realwirtschaftliche
Kreislauf in einer wachsenden Wirtschaft

1.2.1 Die Bedeutung von Erfindungen und Innovationen in
einer wachsenden Wirtschaft

1.2.2 Die Bedeutung von Sparen und Investieren in einer
wachsenden Wirtschaft

1.2.2.1 Die Bedeutung von ausreichenden Innovationen im
Verhältnis zu den volkwirtschaftlichen Ersparnissen

1.2.2.2 Volkswirtschaftliches Sparen und Investieren
unter Einbeziehung der Außenwirtschaftsbeziehungen

1.2.3 Wirtschaftliches Wachstum und
Beschäftigungsentwicklung

1.3 Das Phänomen von Konjunkturen in einer Marktwirtschaft und ihre theoretische Erklärung

1.3.1 Konjunkturzyklen bei gegebenen
Produktionsbedingungen

1.3.2 Innovationsbedingte  onjunkturzyklen.

1.3.3 Kumulation von lang- und kurzfristigen Zyklen und die sich dadurch bildenden Ungleichgewichte und Friktionen

2. Das wirtschaftliche Gleichgewichts bei Berücksichtigung von Kreditbeziehungen

3. Der monetäre Kreislauf

3.1 Die Gesetzmäßigkeiten des monetären Kreislaufs

3.2 Unterschiedliche Märkte

3.2.1 Der Markt von neuen Gütern und Dienstleistungen

3.2.2 Der Markt von Bestandwerten

3.2.3 Der Geld- und Kapitalmarkt

3.2.3.1 Kreditmarkt

3.2.3.2 Kapitalbeschaffung durch Hereinnahme
zusätzlicher Gesellschafter

3.3 Das Zusammenwirken der einzelnen Märkte

3.3.1 Sparmittel fließen in neue Investitionen

3.3.2 Sparmittel werden für den Ankauf von
Bestandsgütern und im Umlauf befindlichen Kapitaltiteln verwendet

3.3.3 Erlöse aus Bestandgütern und des Kapitalmarktes
und deren Wertsteigerungen werden für Konsumzwecke und neue Investitionen
genutzt

3.3.4 Monetäre Interferenzen zwischen dem Kapitalmarkt und dem realen Wirtschaftskreislauf

3.3.4.1 Die Entwicklung des Kapitalmarktes zur Gewinnspielwiese und deren Auswirkung auf die Geldversorgung

3.3.4.2 Die Entfesselung des Kapitalmarktes durch Kreditversicherungen der AIG

4. Die Überlagerung von konjunkturellen Zyklen durch monetäre Beziehungen zwischen Wirtschaftspartnern

 

II. Wirtschaft und Staat

a. Die Gewinnung der natürlichen Wirtschaftsgüter

b. Die Sicherung des Lebensunterhaltes

c. Die Verteilung wirtschaftlicher Güter

1. Von der Staatswirtschaft zur Marktwirtschaft

2. Der Staat in der Marktwirtschaft

2.1 Wirtschaftspolitik

2.1.1 Ordnungspolitik

2.1.2 Strukturpolitik

2.1.3 Außenwirtschafts- und Entwicklungspolitik

2.1.4 Sozialpolitik

2.1.5 Bildungs- und Forschungspolitik

2.1.6 Geldpolitik

2.1.7 Finanz- und Konjunkturpolitik und ihre Grenzen

2.1.8 Grenzen des Keynesianismus

2.1.8.1 Das Aufbrechen der Gleichsetzung von Einkommen und Geld

a. Konjunkturverlauf und Geldmengenentwicklung

b. Der Geldbedarf des Kapitalmarktes

2.1.8.2. Staatsausgaben als konjunkturpolitisches Instrument

2.2 Der Staat als Wirtschaftspartner in der Marktwirtschaft

2.2.1 Infrastrukturbereitstellung als Staatsaufgabe

2.2.2 Militärische Sicherheit

3. Das Zusammenwirken von Staat und Privaten bei der Entwicklung der Wirtschaft

4. Die weltwirtschaftliche Entwicklung bis zur Weltwirtschaftskrise von 1929

4.1 Die Gründerkrise

4.2 Die Weltwirtschaftskrise
von 1929

4.3 Die weltwirtschaftliche Entwicklung vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum Ende des Kalten Krieges

4.4 Die konjunkturelle Entwicklung seit der 90er Jahre bis zur gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise

4.4.1 Die zunehmende Finanzialisierung und
Shareholder-Value-Orientierung

4.4.2 Die New Economy- und Immobilienspekulation.

4.4.3 Die negative Außenhandelsbilanz und zunehmende Verschuldung vieler Länder, insbesondere aber der USA, durch die Export- und Sparüberschüsse in anderen Ländern ausgeglichen werden konnten

4.5 Unverständnis über die systembedingten Ursachen der Weltwirtschaftskrise und daraus folgende unzureichende wirtschaftspolitische Maßnahmen?

C. Ethik

I. Wesen und Genealogie der Ethik

1. Schuld als ethisches Phänomen

1.1 Schuld gegenüber Mitmenschen

1.2 Moralische Schuld

1.3 Die Verinnerlichung des
Schuldbewusstseins, um gesellschafts- und naturbezogen handeln zu können

2.Momente der Ethik

2.1 Selbstsein

2.2 Einbeziehung anderer Subjekte in das eigene Handeln

2.3 Bezogenheit auf eine den Handelnden und vom Handeln betroffene andere Subjekte umfassende höhere Instanz

2.4 Formale Strukturierung ethischen Handelns

3. Formen der Ethik

3.1 Die mythisch fundierte Ethik

3.2 Die normengesteuerte Ethik

3.3 Die liberale Individualethik

3.4 Die Verantwortungsethik

II. Wirtschaftsethik

1. Ökonomie als urwüchsige Ganzheit menschlichen Lebens und Heilsgeschehen

1.1 Ökonomie als eine die Menschen umfassende Ordnung

1.2 Ökonomie als ein von Gott
geleitetes Heilsgeschehen

1.3 Die europäische Wirtschaft als Synthese des antiken und jüdisch/christlichen
Ökonomieverständnisses

2. Die liberale kapitalistische Wirtschaftsethik

3. Maximierung strategischen und Minimierung wirtschaftsethischen Verhaltens auf dem Kapitalmarkt

4. Wirtschaftsethisch notwendige Überwindung egoistischen Wirtschaftens zu Gunsten einer
Identifikation mit dem Gesamtwohl

D. Leitlinien für eine reformierte

    Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik

I. Leitlinien
für eine reformiert der Banken- und Geldpolitik

1. Verbesserung der Bankenaufsicht

2. Spaltung des Bankensystems
in Investmentbanken und Geschäftsbanken

3. Bei Bankkonkursen sollten
diese eher verstaatlicht als ihnen Bürgschaften gewährt werden

4. Reformierung der Zentralbankrichtlinien

II. Leitlinien für eine reformierte Fiskalpolitik

1. Reformierung der Richtlinien für öffentliche Verschuldung und deren Verzahnung mit der Geldpolitik

2. Entschuldung der Staaten durch Vermögensabgabe

3. Unterstützung von Unternehmen bevorzugt durch Beteiligungen, auch unter dem Aspekt zunehmender
notwendiger Verflechtung von Staat und Wirtschaft

4. Überführung von Infrastrukturbetrieben und -institutionen in private und basisdemokratische
Organisationen 

5. Staatsausgaben zur
Harmonisierung der Volkswirtschaft

III. Leitlinien für eine reformierte Steuerpolitik

1.Spielsteuern und Steuern
auf übermäßige Vergütungen

1.1 Spielsteuern

1.1.1 Kapitalmarkttransaktionssteuer

1.1.2 Spekulationsgewinnsteuer

1.2 Steuern auf übermäßige
Vergütungen

2. Erbschafts- und Vermögenssteuern

3. Einkommenssteuern

4. Umsatzsteuern

IV. Leitlinien für eine reformierte Außenwirtschaftspolitik

V. Leitlinien zur Förderung ethischen Verhaltens in der Wirtschaft

E. Von der liberalen zur sozialliberalen

    Wirtschaftsordnung

Literaturverzeichnis

Inhaltsangabe

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise ist weit fundamentaler als diejenigen glauben, die in durch Kapitalanlagedruck getriebenen Aktienkursen und wieder zunehmenden Maschinenkaufanfragen aus
Schwellenländern bereits Anzeichen für eine grundlegende Konjunkturbelebung sehen. Die gängigen wirtschaftspolitischen Lösungsansätze greifen deswegen zu kurz, was sich insbesondere an der ungelösten öffentlichen Verschuldungsbegrenzung und noch mehr der geplanten Schuldenrückführung zeigt. Wirtschaftspolitische Vorschläge zur Lösung der Wirtschaftskrise können nur auf der Basis einer
eingehenden Analyse des realwirtschaftlichen und des monetären Kreislaufs erarbeitet werden.

Liberales kapitalistisches Investieren, dem wir unsere moderne Wirtschaft verdanken, pervertiert immer mehr zu spekulativen Kapitalmarkttransaktionen, durch die die Realwirtschaft zerstört wird.
Wirtschaftliches Handeln wird in dieser Abhandlung deswegen ethisch neu fundiert. Die daraus gewonnenen Prinzipien leiten auch die erarbeiteten
wirtschaftspolitischen Maßnahmen, damit sich die liberale zur sozialliberalen
Wirtschaftsordnung weiterentwickelt.

Leave a Reply

*